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Wetter


Das Wetter heute

Seit dem Jahrhunderthochwasser 2002 wuchs bei vielen Gemeindebürgern und Verantwortlichen unserer Feuerwehr der Wunsch nach einem leistungsfähigen, mobilen Stromerzeuger.

Nach beherzter Suche konnte ein passendes Gerät, welches aus der Baubranche stammt, gefunden werden. Der Gemeinderat beschloss den Erwerb dieses Gebrauchtgerätes zum Preis von 14.280 €.

Es handelt sich um ein 100 KVA Aggregat von Atlas Copco (Typ: Q AS 100) aus dem Jahr 2007. Dem Gerät, in einem technisch einwandfreien Zustand befindlich, wiederfuhr von fleißigen, handwerklich begabten Mitgliedern in etlichen Arbeitsstunden eine neue, zum Feuerwehrdienst passende Lackierung.

Dringend notwendig wurde die Auffrischung der Festbänder aus unserem 125. Gründungfest im Jahr 1998. Im Sommer diesen Jahres überarbeitete die Fahnenstickerei in Aiterhofen die wertvollen Erinnerungsstücke. Im Zuge dessen erwarb der Verein einen weiteren Bänderschrank für das Treppenhaus. Dort präsentieren sich nun, für jedermann sichtbar, die besagten Festbänder. In dieses Gesamtvorhaben investierte der Verein rund 1.300 €. Zur Finanzierung floß eine großzügige Spende unserer Ehrenfestmutter Renate Beier ein, welche die Ausgaben nahezu deckte.

Nach zehn gemeinsamen Theaterstücken in den Jahren 2001 bis 2012 verabschiedeten wir uns aus dem Schauspielarrangement. Gründe hierfür waren unter anderem der Mangel an Theaterspielern in unseren Reihen. Die Perlbachschützen fungieren bei der Aufführung des „Mord im Hühnerstall“ als alleiniger Veranstalter.

Das Digitalzeitalter erhält auch im Funkwesen sein Einzug. Auf ein, von der Technik her völlig neues, anders als gewohntes System, müssen sich die Feuerwehren einstellen. Mit einem Austausch von Geräten ist der Umstieg nicht erledigt. Zahlreiche Schulungen, Einweisungen, Lehrgänge müssen sich, Feuerwehrführungskräften und  Feuerwehrdienstleistende unterziehen. Dieser Prozess wird mehrere Jahre dauern. Eine verantwortliche Rolle in Sachen Digitalfunkausbildung auf KBI Ebene übernimmt hierbei unser Kommandant Johannes Bergbauer, der als so genannter „Multiplikator“ fungiert. Zusätzlich zu seiner Tätigkeit als örtlicher Kommandant investiert er viel Zeit, zahlreichen Feuerwehren, das „Knowhow“ des Digitalfunks zu vermitteln.

 

Im Rahmen des 140. Jahrtages fand die Segnung des gegen Ende des Jahres 2012 erworbenen Mehrzweckanhängers statt. Das Gerät leistet vorwiegend im Bereich der Ölwehr und des Umweltschutzes wertvolle Dienste, kann jedoch auch als Transportmittel für Sandsäcke oder weiteres Material verwendet werden.

Der Realisierung ging eine zweijährige Beschaffungszeit, geprägt mit vielen Gesprächen und Planungen voran. Zur Finanzierung des 5.087 € teuren Fahrzeuges trugen staatliche Fördermittel von 50% bei. Die verbleibende Restsumme wurde mit Vereinsmitteln i.H.v. 2.543 € finanziert.

Nach 14 Ballveranstaltungen im Griesbecksaal diente die Mehrzweckhalle erstmals seit 1998 wieder als Austragungsort für unserem Feuerwehrball.

Am 25. Oktober feierte man das 140-jährige Bestehen unserer Feuerwehr im Rahmen eines Vereinsabends. Viele Mitglieder, Ehrenmitglieder und Festhonorationen der vergangenen Jahre folgten der Einladung der Vorstandschaft zu diesem geselligen Abend, gespickt mit Rückblicken auf die vergangene Zeit.

Josef Haas, seit 1985 stets mit der Funkausbildung in unserem KBM Bereich betraut, leitete im November diesen Jahres seinen letzten Funklehrgang, basierend auf das analoge Funksystem. Künftig erfolgen Aus- und Weiterbildungen orientiert an den Digitalfunk, welcher das bisherige analoge System ablöst. KBR Johann Weber würdigte im Namen des Kreisfeuerwehrverbandes die Verdienste unseres ehemaligen Kommandanten rund um Funkausbildung der vergangenen, knapp 30 Jahre.

Gegen Ende dieses Jahres konnten unsere Kommandanten, unter Beisein von Vertretern der Ortsvereine, im Rathaus einen Defibrillator in Empfang nehmen. Bereitgestellt und finanziert wurde dieses, lebensrettende Gerät aus einen Teil der Erlöse, die alle Maifestvereine gemeinsam erwirtschaften, sowie aus Mitteln des Bürgermeisters und der Kath. Kirchenstiftung Miltach.

Nicht nur bei Feuerwehreinsätzen, sondern auch bei den zahlreichen örtlichen, weltlichen und kirchlichen Veranstaltungen ist es uns nun möglich, bei Notfällen, lebensrettende Sofortmaßnahmen zu ergreifen.

 


Im Rahmen der Jahreshauptversammlung beschließen die Mitglieder einheitlich eine notwendige Satzungsänderung hinsichtlich des Eintrittsalters. Demnach können nun Jugendliche bereits nach Vollendung des 12. Lebensjahres, statt bisher 14, unserem Verein beitreten. Des weiteren mussten die Schriftführerämter neu bestimmt werden. Die Versammlung bestimmte Stefanie Welter zur ersten, Julia Holzapfel zur zweiten Schriftführerin. Beide Damen werden nun gemeinsam die Arbeiten des bisherigen ersten Schriftführers Markus Gröber erledigen.

 

Bei der KBI Frühjahrsversammlung in Bad Kötzting erhielt unsere Wehr vom KBR Johann Weber eine Auszeichnung für die meisten abgelegten Leistungsprüfungen 2011 im  Landkreis Cham (7 Abnahmen).
 
Am 01. Mai stellt die Feuerwehr Miltach erstmals den Maibaum in kompletter Eigenregie auf. Bis dato erfüllte diese Aufgabe die Gemeinschaft aller Ortsvereine Miltachs.
 
Ebenfalls am 01. Mai jährte sich die Ortspartnerschaft Miltachs mit Rathewalde (Gemeinde Hohnstein/Sächsische Schweiz) zum 20. Mal, was bedeutet, dass auch die Partnerschaft der unserer Feuerwehr mit der von Rathewalde ein Jubiläum wiederfuhr.
Aus diesem Anlaß besuchte eine Delegation von Miltacher Bürgern und Feuerwehrkameraden vom 4.-6. Mai Rathewalde. Dort feierte man gemeinsam in einem dreitägigen Ortsfest die Verbindung beider Orte und Feuerwehren.
 
Am 12. Mai fand in Hinsicht auf das 100 jährige Gründungsfest der FF Oberndorf notwendige Paten- und Ehrenpatenbitten statt. Sowohl die FF Miltach als Ehrenpatenverein als auch die FF Eismannsberg als Patenverein gaben ihre Zusagen. Den Festlichkeiten im Nachbardorf stand nunmehr nichts mehr entgegen.
 
Auch im Mai konnte die Gemeinde Miltach die Anschaffung Wärmebildkamera für unsere Feuerwehr in Auftrag geben. Sehr hervorzuheben gilt, dass die kostenintensive Investition in die persönliche Schutzausrüstung unserer Atemschutzträger von 10.900 € keine Mittel aus dem Gemeindeetat beanspruchte. Die Differenz aus dem hierfür in Anspruch genommenen Staatszuschuss von 2.750 € brachten komplett Spender und Gönner aus der Miltacher Geschäftswelt, sowie der Feuerwehrverein auf.
 
Vom 13.-16. Juli beging die FF Oberndorf ihr 100. Gründungsfest. An den vier Tagen feierte ganz Oberndorf ein grandioses Fest. Unser Verein, voran mit Ehrenpatenbraut Stefanie Welter, erfüllte das Amt des Ehrenpatenvereins mit Bravour. Wir präsentierten uns stets mit sehr starken Abordnungen, die Ehrenpatenbraut Stefanie mit ihren Begleitkindern Beier Felix Breu Helena, Kern Franziska und Stefanie, Pielmeier Julia, Wagner Christina und Wieser Moritz und unsere Fahnenbegleitungen Breu Johanna und Neumeier Maria brachten die vielen Zuschauer mit den eindrucksvollen Festkleidern abermals zum staunen.
 
Im November konnte mit dem Theaterstück „Die Silberhochzeit oder Lieber einen Mann als gar keinen Ärger“ das zehnte Bühnenstück der Theaterspielgemeinschaft der Perlbachschützen mit der Feuerwehr Miltach begangen werden. Somit kann man auf ein zehnjähriges Jubiläum, des überaus erfolgreichen Gemeinschaftsprojekts stolz sein.

 


Im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 06. Januar 2011 wird turnusgemäß die Vereinsvorstandschaft neu gewählt. Bernhard Wagner steht erneut als 1. Vorsitzender dem Gremium vor. Zum 2. Vorsitzenden wird Christian Gröber gewählt, zum 3. Vorsitzenden Dominik Schmidt bestimmt. Christian Röhrl wird in seinem Amt als Kassier und Pressewart bestätigt, Markus Gröber übt nun das Amt des Schriftführers aus.


Für seine Verdienste um die hiesige Feuerwehr sowie für seine überörtliche Tätigkeit als Inspektionsjugendwart und Schiedsrichter wird Alexander Beier, bei der KBI Frühjahrsversammlung in Bad Kötzting, mit dem Feuerwehrehrenkreuz des Kreisfeuerwehrverbandes Cham in Silber ausgezeichnet.
 
Vereinsmitglied Jürgen Josef Eckl wird am 24. Juni im Dom zu Regensburg zum Priester geweiht. Tags darauf bereitet ihm seine Heimatgemeinde einen festlichen Empfang. Seine feierliche Primiz am 03. Juli 2011 stellt ein herausragendes Ereignis für den Ort Miltach und die Feuerwehr dar.
 
Neubeschaffung eines Mehrzweckfahrzeuges:
Als Ersatz für den bereits in die Jahre gekommenen VW Transporter konnte ein neues Mehrzweckfahrzeug, Typ Ford Transit in Empfang genommen werden. Die finanzielle Eigenbeteiligung des Vereins lag bei 19.494,24 €, eine sehr stolze Summe. Der Freistaat Bayern förderte dieses Neuerwerb mit 12.000 €, der Landkreis Cham mit 4.200 €, so dass der Etat der Gemeinde Miltach  diesbezüglich nicht belastet wurde.
 
Auch der hydraulische Rettungssatz, welcher altersbedingt nicht mehr den aktuellen Anforderungen entsprach, wurde durch eine neue Ausrüstung, ebenfalls vom Typ Lukas erfolgreich ersetzt. Die Ersatzbeschaffung beläuft sich auf 18.402 €. Der Freistaat Bayern beteiligt sich mit Fördermittel von 6.000 €. Die Restkosten trug die Gemeinde Miltach.
 
Die beiden genannten Neuanschaffungen waren der Hauptanlass für ein zweitägiges Fest am 17. und 18. September in der Mehrzweckhalle. Im Rahmen des Festaktes am Sonntag, 18. September wurden das Fahrzeug, der Rettungssatz sowie die Atemschutzausrüstung aus 2010 feierlich eingeweiht und offiziell ihrer Bestimmung übergeben.
 
Vom 13. bis 16. Juli 2012 feiert die Nachbarwehr aus Oberndorf deren 100jähriges Gründungsfest. Der Feuerwehr Miltach wird das Amt des Ehrenpatenvereins zu Teil. Am 15. Oktober 2011 gab Stefanie Welter für das Amt der Ehrenpatenbraut bei einer  Bittveranstaltung ihr Ja-Wort.

 


Nach rund 30 Jahren in Gebrauch entspricht die Atemschutzausrüstung nicht mehr den aktuellen Sicherheitsanforderungen. Die Gemeinde Miltach beschafft für rund 21.599 € eine neue Atemschutzausrüstung für die aktive Mannschaft. Lieferant der Gerätschaften ist die Firma Auer aus Berlin.